Bakana Kreuzspinne

Ich weiß nicht ob Du mich kennst mein Name ist Bakana Kreuzspinne. Ich bin eine Künstlerin und zähle zu den Spinnentieren . Bereits seit der Antike gilt die Darstellung meines radförmigen Netzes als magisches Schutzmittel. Es wirkt nicht nur gegen lästige Fliegen, sondern auch zur Abwehr allen übrigen Unheils.
Ich bin 10 bis 18 mm groß und sehr variabel gefärbt von gelb bis bräunlich. Typisch sind meine weißen länglichen Flecken auf dem Hinterleib, die eine kreuzförmige Zeichnung ergeben. Du findest mich zwischen Juli und Oktober an Waldrändern, auf Wiesen, in Parkanlagen und in Gärten. Überall wo es Hecken und Gebüsche gibt. Typisch für mich ist auch mein großes Radnetz, dass ich meist im Gebüsch oder zwischen zwei Bäumen oder Sträuchern spinne. Dort lauere ich meist im Zentrum, bis sich meine Beute, wie Fliegen, Bienen, Wespen, Hummeln, Eintagsfliegen oder Schmetterlinge im Netz verfängt. Dann flitze ich dorthin, lähme die Beute mit einem Giftbiß und wickle sie in Spinnfäden ein. Das damit auch abgegebene Verdauungssekret zersetzt die Beute langsam, so daß ich sie später aussaugen kann. Bis dahin bewahre ich „das verschnürte Fresspaket praktisch als Vorrat in der Netznabe auf. Im Netz muss ich mich in Acht nehmen vor insektenfressenden Vögeln, denen ich zum Opfer fallen könnte. Dazu habe ich einen besonderen Trick. Ich kann das Netz in Schwingung versetzen, so dass es fast unsichtbar wird. Deshalb kann es auch passieren, dass du es erst bemerkst, wenn du reingelaufen bist.

Im Volksmund wird das Spinnen eines Netzes mit Hinterhältigkeit in Verbindung gebracht. Man spricht davon: „eine Intrige zu spinnen“. Das wird wohl aus der heimtückischen bewerteten Art abgeleitet, wie ich mit meinem kaum sichtbaren Netz meine Opfer fange und diese sich dann wehrlos immer weiter in meine klebrigen Fäden verstricken.


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Diana Hasel

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Ich weiß nicht ob Du mich kennst, mein Name ist Diana Hasel. Ich zähle zu den Birkengewächsen und bin eigentlich gar kein Baum, sondern ein von Grund an vielstämmiger sommergrüner Strauch. Wenn du allerdings in meinem ausgewachsenen Zustand mit imposanter Höhe von bis zu 6 m vor mir stehst verstehe ich, dass Du eher an einen Baum denkst. Du findest mich am Waldrändern, Hecken, an Bachufern und lichten Laubwäldern. Wie meine Cousinen Erle und Birke, bin ich ein sehr lichthungriges Wesen. Im Schatten großer Buchen kann ich ein jahrelanges, tristes Dasein fristen, aber in der lichtspendenden Umgebung von Eschen und ähnlichen Laubmischwäldern fühle ich mich viel wohler. Ich liebe das Leben, bilde gerne kleine Bestände und bin steter Begleiter von Euch Menschen, vor allem mit meinen Früchten, den Nüssen. Neben der Vermehrung über meine Früchte kann ich auch Stockausschläge bilden, das heißt aus einem Stumpf kann ich neu austreiben und wachsen. Oberflächlich gesehen ist meine Lebenserwartung 80 bis 100 Jahre. Wegen meiner Fähigkeit mich wieder selbst zu erneuern, kann ich im Grunde ewig leben. Mein Lebenswille ist kaum zu bändigen und hat schon manchen Kleingärtner, der mich loswerden wollte, zur Verzweiflung getrieben, wenn ich aus meiner bis zu 4 m tiefen Pfahlwurzel wieder neu ausgetrieben habe. Ich habe eine glänzend rötlich oder weißgraue von Korkwarzen durchsetzte Rinde. Meine wechselständigen Blätter sind handtellergroß, stark gezähnt, umgekehrt eiförmig und haben eine markante Spitze. Sie sind 6 – 10 cm lang, weich behaart und haben einen drüsig behaarten Blattstiel. Im Frühjahr erscheinen meine Blütenkätzchen lange vor dem Laub. Damit zähle ich zu den Frühblühern und die ersten Honigbienen ernähren sich hauptsächlich von meinen Blüten und den Blüten der Weide.

Die im Handel verfügbaren Haselnüsse stammen meist von der verwandten Lambertshasel. Diese hat größere, bis 2,5 cm lange Früchte. Da diese weniger frosthart ist, ist sie in Südeuropa und Kleinasien beheimatet.
Als Ihr Euch noch auf die Natur und nicht auf die Chemie in der Heilkunde verlassen habt, gehörte ich zur Standardausrüstung jeder Waldapotheke.

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